




In einer Stadt, die unter der ständigen Bedrohung des Krieges lebt, verlieren junge Menschen nicht nur nicht die Hoffnung, sondern lernen auch, ihre Zukunft zu verändern. Kürzlich fand in einem der sicheren Räume der Stadt, nämlich im Raymer Center, ein Treffen junger Führungskräfte statt. Sie hatten eine Führungsschulung absolviert, die von den Leitern der Schule ohne Wände organisiert wurde.
Trotz schwieriger Bedingungen—regelmäßiger Beschuss und psychischer Druck—kamen etwa 15 junge Menschen zusammen, um darüber zu sprechen, wie sie einflussreiche Führungspersönlichkeiten sein und die Gesellschaft zum Besseren verändern können.
Das Schulungsprogramm umfasste Themen wie Teamführung und biblische Führung.
„Mir hat es sehr gefallen, dass bei dem Treffen mehrere Generationen von Führungskräften anwesend waren—erfahrene Menschen, die bereits einen bestimmten Weg gegangen sind, und sehr junge Männer und Frauen, die gerade erst anfangen. Es ist sehr inspirierend zu sehen, wie eine neue Generation von Führungskräften entsteht,“ sagt Polina, eine der Teilnehmerinnen. „Ich fand es auch großartig, dass Führung sowohl aus einer professionellen als auch aus einer geistlichen Perspektive betrachtet wurde.“
Bei diesem Treffen kamen zwei verschiedene Teams zusammen—einige arbeiteten bereits an Freiwilligenprogrammen für Binnenvertriebene, während andere planten, Jugendräume in Saporischschja zu eröffnen. Dieses Treffen weckte den Wunsch, sich für noch mehr gesellschaftlichen Einfluss zu vereinen.
„Dieses Treffen hat mir gezeigt, dass es unglaubliche Ergebnisse bringt, wenn verschiedene Teams vereint sind und auf derselben Wellenlänge liegen. Aber ein Leiter muss eine Atmosphäre der Sicherheit, Freude und des Abenteuers schaffen,“ erzählt Dasha, eine weitere Teilnehmerin.
Die jungen Führungskräfte der Schule ohne Wände in Saporischschja beweisen, dass sie trotz des Krieges nicht den Glauben an die Zukunft verlieren. Sie sind bereit, Verantwortung für ihre Stadt zu übernehmen und bereits heute Veränderungen zu bewirken. Und genau diese Energie der Jugend ist die Hoffnung auf die Wiederherstellung der Ukraine nach dem Krieg und auf die Entwicklung des Himmelreichs, das selbst auf den Ruinen weiter aufgebaut wird.




