Schule ohne Mauern – Mai-Treffen

Kürzlich fand im Reimer Center ein weiteres Treffen der Jugendinitiative „Schule ohne Mauern“ (SoM) statt, bei dem sich rund zwanzig junge Menschen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften versammelten, die sich für geistliches Wachstum und Leiterschaft interessieren. Diese Veranstaltung war ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Entwicklung einer neuen Generation von Dienern, die fähig sind, effektiv im Team zu arbeiten, Beziehungen aufzubauen und die Gesellschaft durch christliche Werte zu prägen.

Das Hauptthema war Teamarbeit — ein unverzichtbarer Aspekt gesunden Dienstes. Die Teilnehmenden hörten nicht nur theoretische Impulse, sondern nahmen auch aktiv an praktischen Übungen, Diskussionen und Gruppenaufgaben teil. Sie lernten, wie man effektiven Dialog aufbaut, Persönlichkeitstypen erkennt und mit ihnen richtig umgeht. Biblische Beispiele — von Moses‘ Team bis hin zum apostolischen Dienst des Paulus — spielten eine zentrale Rolle.

Sergiy, der Leiter der SoM, sagte:
„Dies ist eine besondere Zeit. Junge Diener haben eine einzigartige Möglichkeit, nicht nur zu lernen, sondern sich gegenseitig zu einem reiferen, tieferen Dienst zu inspirieren. Wir schaffen einen Raum, in dem jeder Unterstützung erfährt, Gleichgesinnte findet und Gottes Willen für sein Leben erkennt.“

Ein Ziel des Treffens war es, das Verständnis zu vertiefen, dass ein Team nicht einfach eine Gruppe von Menschen ist, sondern eine Gemeinschaft unterschiedlicher Persönlichkeiten mit individuellen Gaben. Mit gezielten Übungen erkannten die Jugendlichen, wie jede Rolle im Team wichtig ist und wie Stärke nicht in Gleichheit, sondern in Einheit in der Vielfalt liegt.

Ksyusha, eine der Teilnehmerinnen, sagte:
„Mir hat die heutige Atmosphäre sehr gefallen. Es gab viele tiefgründige Themen, ehrliche Gespräche und viel praktischen Nutzen. Besonders die Einheit über Persönlichkeitstypen hat mir neue Einsichten für meine Beziehungen gegeben.“

Die Gruppe sprach auch über aktuelle Herausforderungen für junge Leiter: Erschöpfung, Missverständnisse im Team und geistliche Trockenheit. Gemeinsam mit Mentoren suchten sie nach biblischen Lösungen, beteten füreinander und ließen sich von Glaubenshelden inspirieren, die im Team dienten — Jesus mit seinen Jüngern, Paulus mit Timotheus, Nehemia mit dem Volk.

Das Treffen endete mit informellem Austausch, Vernetzung und Gebet. Für viele war es eine Zeit der Besinnung, geistlichen Heilung und neuen Motivation.

Schule ohne Mauern ist mehr als ein Kurs – es ist ein Raum, in dem die Leiter der Zukunft geformt werden. Junge Menschen erwerben nicht nur Wissen, sondern auch praktische Fähigkeiten und lernen, Teil von Gottes Team zu sein.

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