






Der Sommer ist eine Zeit der Schulferien, Erholung, Unterhaltung für Kinder und viel Freizeit. Für die Leiter der Schule ohne Wände ist es jedoch eine Gelegenheit, einen Raum für Kinder zu schaffen, in dem sie Zeit verbringen und ihnen durch das Teilen des Evangeliums dienen können. Genau das hat das Team aus Saporischschja im Raimer‑Zentrum getan.
Mitten im Zentrum von Saporischschja, in der Nähe des Raimer‑Zentrums, fand ein Kinder‑Sommerfest statt, das über 45 Kinder versammelte – ohne die Erwachsenen zu zählen. Dabei handelte es sich um lokale Kinder, die regelmäßig den Kinderclub im Zentrum besuchen, sowie viele, die zum ersten Mal an einer solchen Veranstaltung teilnahmen.
Die Kinder spielten Spiele und nahmen an einem Workshop teil, bei dem sie liebevoll Kekse mit Zuckerguss verzierten und schöne Muster kreierten. Außerdem hörten sie die biblische Geschichte von Daniel. Die zentrale Botschaft des Festes lautete: Gott beschützt. Man kann die Bedeutung dieser Wahrheit kaum überschätzen, insbesondere für Kinder, die nur 35 km von der Front entfernt leben und jede Nacht das Summen von Shahed‑Drohnen und Schussgeräusche hören. Gottes Schutz ist das Einzige, worauf man sich unter solchen Umständen verlassen kann. „Die Kinder hörten aufmerksam zu, reagierten auf das Thema und stellten viele Fragen“, berichtet Daria, die den biblischen Unterricht leitete.
Nach dem offiziellen Teil hatten die Kinder noch Zeit zum Toben: Trampolin springen, Zuckerwatte genießen, Limonade trinken, Aquabrush‑Schminken, Luftballon‑Hundchen bekommen oder auf dem Bürgersteig malen… Niemand wollte nach Hause, und die Eltern freuten sich, ihre glücklichen Kinder zu sehen. „Danke für das wunderbare Fest und die fröhlichen Momente unserer Kinder!“ bedankte sich Anastasia, die Mutter von Daria und Vlad, herzlich. Ihre Kinder besuchen Veranstaltungen im Zentrum schon lange, doch diesmal kamen sie mit der ganzen Familie: Oma, Mutter und zum ersten Mal auch Vater.
Sommer ist nicht nur Ferien, Erholung und endlich Freizeit. Für das Team der Schule ohne Wände ist es eine besondere Zeit voller Chancen: Eine Gelegenheit, Kindern nahe zu sein, einen sicheren Raum zu schaffen und ewige Wahrheiten in ihre Herzen zu säen. Dies war das Ziel des Teams aus Saporischschja, das das Kinder‑Sommerfest auf dem Gelände des Raimer‑Zentrums organisierte – ganz im Zentrum der Stadt.
Trotz der Kriegsrealität und der Nähe zur Front (~35 km) versammelte das Fest über 45 Kinder, ohne die Erwachsenen zu zählen. Darunter waren sowohl langjährige Besucher des Kinderclubs als auch Neulinge. Die Atmosphäre war erfüllt von Kinderlachen, Freude und Ungezwungenheit.
Das Festivalprogramm war abwechslungsreich: lustige Spiele, freundschaftliche Wettbewerbe, kreative Aktivitäten. Besonders beliebt war der Workshop zum Keksbemalen: Jedes Kind verzierte seinen Keks mit bunten Zuckergussmustern und brachte dabei seine ganze Kreativität ein.
Besonders wertvoll war jedoch die biblische Geschichte des Propheten Daniel. Gott beschützt – diese Wahrheit zeigte sich als zentrale Botschaft des Tages. Im Kontext von Saporischschja klingen diese Worte besonders tief. Wenn Kinder Tag für Tag Explosionen und Drohnensummen hören und die Welt um sie herum instabil ist, wird die Erinnerung an Gottes Schutz zur Quelle der Hoffnung.
„Die Kinder hörten aufmerksam zu, reagierten auf das Thema und stellten viele Fragen“, sagt Daria, eine der Leiterinnen des Teams, die den biblischen Unterricht gab.
Nach dem formellen Programm folgte noch mehr Freude: Trampolin, Zuckerwatte, Limonade, Schminken, Luftballon‑Tiere in Hundform und Asphaltmalerei. Alles war bis ins Detail durchdacht – damit jedes Kind Fürsorge und Liebe spürte und einfach unbeschwert Kind sein konnte.
„Danke für das wunderbare Fest und die fröhlichen Momente unserer Kinder“, sagte Anastasia, Mutter von Daria und Vlad. Ihre Familie ist regelmäßig zu Gast im Raimer‑Zentrum – aber diesmal waren sie alle da: Oma, Mutter und zum ersten Mal auch der Vater. Außerdem war Oleg, ein 15‑jähriger Junge, erstmals dabei; er möchte nun regelmäßig Teil des Programms sein und mehr darüber erfahren.
Die Leiterin der Kinder‑Ministry, Olga, teilt mit: „Für mich ist der Sommer etwas ganz Besonderes. In dieser Zeit sind Kinder und Eltern offener. Ohne den Schultrubel sind alle etwas entspannter, und genau dann entsteht eine wunderbare Gelegenheit, Beziehungen aufzubauen. Einfach zu reden, sich kennenzulernen, da zu sein. Aber am wichtigsten ist es – die Kinder mit Christus bekannt zu machen. Und wissen Sie, die Kinder spüren das sehr. Deshalb glaube ich wirklich – der Sommer ist kein Stillstand, sondern eine Zeit des Säens.“
Dieser Tag hinterließ bei vielen ein warmes Gefühl. Die Kinder mussten nicht gefragt werden, ob sie bleiben wollten – sie wollten nicht nach Hause. In einer Zeit voller Angst ringsum werden solche Veranstaltungen zu einem Hauch frischer Luft. Sie erinnern uns: Selbst im Alltag unter Kriegsbedingungen sind Kindheit, Lachen, Sicherheit – und Hoffnung möglich. Hoffnung, die einen Namen hat. Den Namen dessen, der beschützt.
Das Team der Schule ohne Wände dient weiter den Kindern und bringt ihnen nicht nur Unterhaltung, sondern das lebendige Wort. Dieser Sommer kann wirklich ein Sommer der Hoffnung für viele Kinderherzen sein. Er kann ihr Leben, ihre Pläne und ihren Weg verändern – wenn sie sich entscheiden, ihn mit Christus zu bauen.




