



Seit vielen Jahren setzt sich die Schule ohne Wände dafür ein, den Dienst zu fördern, Potenziale zu entwickeln und die junge christliche Generation auszubilden. Mit einer erfolgreichen Vergangenheit, in der bereits mehrere Generationen von Studenten geprägt wurden, bleibt sie aktuell und vermittelt weiterhin eine Vision christlicher Jugendführung.
In der frontnahen Stadt Saporischschja, trotz der Nähe zur Frontlinie und allen damit verbundenen Gefahren, bleiben viele junge Christen aktiv im Dienst an der lokalen Bevölkerung, Geflüchteten und in der Verbreitung des Evangeliums. Sie benötigen eine Gemeinschaft, die sie unterstützt, im Glauben wachsen lässt und ihnen ein Gefühl der Einheit vermittelt.
Für Halyna wurde die Schule ohne Wände zu einer solchen Gemeinschaft. Zu Beginn des Krieges musste sie ins Ausland fliehen, kehrte aber später zurück. Nach ihrer Taufe und einem bewussten Bund mit Gott begann sie aktiv nach Möglichkeiten des Dienstes zu suchen. Als Musikstudentin engagiert sich Halyna im Lobpreis ihrer Gemeinde, arbeitet im Kinderclub mit und hilft, wo immer sie ihre Fähigkeiten einbringen kann. Ihr Dienst beschränkt sich jedoch nicht nur auf Musik – sie hilft bei allem, sei es Kinderworkshops, Essenszubereitung, Spieleorganisation oder einfach Ordnung schaffen. Ihr Herz ist offen für den Dienst.
„Mich inspiriert im Dienst, dass ich es für Gott tue. Und dass ich nicht allein bin. Ich spüre die Einheit mit anderen Christen“, sagt Halyna.
Dieses Jahr nahm sie am Programm der Schule ohne Wände teil. „In den Sitzungen lerne ich viel über Führung. Mir gefällt das Format, die Visualisierung und dass ich nach jedem Treffen etwas zum Nachdenken habe“, erzählt sie.
Ein Thema, das sie besonders bewegte, war „Ehrlich über Führung“. Ein Punkt, den Redner Serhij betonte, war, dass Kritik unausweichlich ist – es wird immer Menschen geben, die Negatives sagen. „Ich habe auch erkannt, dass ich nicht die Person sein will, die über die Schwächen anderer redet. Ich mag das nicht und möchte solche Gedanken ablegen“, ergänzt Halyna.
Mit 19 Jahren hat sie bereits Kritik erfahren und deren Schmerz gespürt. Doch das hält sie nicht auf. Sie geht weiter, dient und wächst im Glauben.
Halyna ist eine von vielen jungen Christen, die trotz aller Herausforderungen den Weg des Dienstes wählen. Ihre Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, eine unterstützende Gemeinschaft zu haben, die einem hilft, voranzukommen. Die Schule ohne Wände ist ein solcher Ort – ein Ort für geistliches Wachstum, Führungstraining und Möglichkeiten zum Dienst. Halynas Geschichte inspiriert: Wenn das Herz für Gott offen ist, wird Er immer Wege finden, es zu gebrauchen.




